Norah Jones. Foto: Clay Patrick McBride
Norah Jones. Foto: Clay Patrick McBride

Mit losen Blättern auf die Eins

Norah Jones hat zum dritten Mal ein Nummer-Eins-Album in den deutschen Jazz-Charts.

Wie Melody Gardot und Diana Krall gehört Norah Jones zu den großen Jazz-Künstlerinnen unserer Zeit. Und auf ihrem neuen Album beweist die US-Sängerin wieder einmal, dass ihre Musik eine große Fundgrube ist - im wahrsten Sinne des Wortes: Für „Pick Me Up Off The Floor“ hat sie nämlich lose Notenblätter vom Boden ihres Musikzimmers aufgehoben und in elf abwechslungsreiche Stücke verpackt. Dies beschert ihr den ersten Platz der Offiziellen Deutschen Jazz-Charts, ermittelt von GfK Entertainment. Es ist bereits ihr drittes Nummer-eins-Werk in der Genre-Hitliste nach „Day Breaks“ (2016) und „Begin Again“ (2019).

Drei weitere Powerfrauen sind neu dabei: Während Schauspielerin Jasmin Tabatabai gemeinsam mit David Klein & Quintett an dritter Stelle „Jagd auf Rehe“ macht, kommt die 2003 verstorbene Musikikone Nina Simone („Fodder On My Wings“) postum auf Rang sechs unter. Chanson-Star Ute Lemper schließlich hat auf Position 18 ein „Rendezvous with Marlene“. Zu den weiteren Neuzugängen gehören die drei Dreiergespanne GoGo Penguin („GoGo Penguin“, zwei), John Scofield, Steve Swallow & Bill Stewart („Swallow Tales“, fünf) und Marcin Wasilewski Trio („Arctic Riff“, mit Joe Lovano, 13).

Die Offiziellen Deutschen Jazz-Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Basis der monatlichen Top 20-Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern.

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