Geigerin Nina Reddig. Bild: Rebecca Adloff
Geigerin Nina Reddig. Bild: Rebecca Adloff

Langenberg Festival

Das Langenberg Festival – Kammermusik zwischen Rhein und Ruhr feiert vom 5. bis 8.

September 2019 sein fünfjähriges Bestehen.

Das Langenberg Festival – Kammermusik zwischen Rhein und Ruhr feiert vom 5. bis 8.
September 2019 sein fünfjähriges Bestehen. Im Niederbergischen von den umliegenden Großstädten Essen, Wuppertal, Düsseldorf und Köln schnell erreichbar, hat sich das kleine Festival
zum Geheimtipp entwickelt. Initiatorin Nina Reddig ist als gefragte Kammermusikerin, Solistin und Konzertmeisterin eine der interessantesten Geigerinnen ihrer Generation. Die ARD-Wettbewerbspreisträgerin steht mit dem Münchener Schauspieler Michael Mendl auf der Bühne, ebenso gerne mit Tänzerinnen, Kammermusikpartnern oder Orchestern. Herzstück ihrer Arbeit bietet ihr eigenes, in ihrer Wahlheimat 2015 gegründetes Langenberg Festival und das besondere Konzept der angegliederten Festival-Akademie. Dort in der ländlichen Idylle findet die Geigerin neben der Musik ihre ganz eigene Ruhe, die jedem Schaffensprozess innewohnt.

Bereits am 22. August bittet Nina Reddig zum Abschlusskonzert des Meisterkurses für
Violine, Streicherkammermusik und interdisziplinäre Ensembles auf Hof Fahrenscheidt in
Velbert-Langenberg. Bevor es richtig losgeht, wird bereits am Donnerstag, 5. September zur
öffentlichen Probe im Konzertsaal der Vereinigten Gesellschaft (VG) geladen. Am Freitag, 6.
September wird das Langenberg Festival mit dem Eröffnungskonzert „Herbstlied“ eröffnet.
Nina Reddig selbst an der Violine, Trung Sam am Klavier und Nils Mönkemeyer an der Viola
spielen unter anderem Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Johannes Brahms und
Benjamin Britten. Der international renommierte Bratschist Nils Mönkemeyer ist bereits zum
dritten Mal dabei.

Neu in diesem Jahr sind die Möglichkeiten zum persönlichen Kennenlernen mit den
Musikern. Am Samstag, 7. September lädt das Festival zum persönlichen Künstlergespräch
bei Kaffee und Kuchen, musikalisch eingeleitet von Cellist Julian Arp (Solosuite G-Dur von J.
S. Bach). Am Abend ist Julian Arp erneut auf der Bühne, diesmal gemeinsam mit Nils
Mönkemeyer und Nina Reddig. Das Trio spielt die Goldberg-Variationen von Johann
Sebastian Bach in einer Eigenbearbeitung für Streichtrio.

Auch das Kurzkonzert und öffentliche Coaching „stArtups – Open class“ als Teil der Festival-
Akademie für die junge Geigerin und GWK-Preisträgerin Christa-Maria Stangorra am
Sonntag, 8. September ist eine Neuerung. Ziel soll es sein, internationale Bühnenerfahrung
an ausgewählte Nachwuchsmusiker weiterzugeben. Diese werden durch kooperierende
Institutionen/Pädagogen (GWK, WDR3, Dörken-Stiftung, Deutscher Musikrat) gemeinsam
mit der Festivalleitung eingeladen. Die Nachwuchskünstlerin präsentiert sich zuvor mit
Werken von Telemann, Say und Ysaÿe. Glanzvoller Abschluss des 5. Langenberg Festivals
bildet das Konzert „Über allen Gipfeln“ im wunderschönen Historischen Bürgerhaus mit
Franz Schuberts Streichquintett C-Dur, D 956 – eines der „schönsten Stücke überhaupt, so
Nina Reddig. Neben der Geigerin werden Annette Walther (Violine), Gareth Lubbe (Viola)
sowie Hannah Weber und Julian Arp am Violincello zu hören sein.
 

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