Konzerthaus Dortmund. Foto: Mark Wohlrab
Konzerthaus Dortmund. Foto: Mark Wohlrab

Konzerthaus Dortmund gibt sich Vorschusslorbeeren

Das Konzerthaus Dortmund hät Anschluss an die großen vergleichbaren Institutionen. Große Namen wie Cecilia Bartoli, Teodor Currentzis, Patricia Kopatchinskaja und Andris Nelsons sind unter den Gästen. Auch die Berliner Philharmoniker kündigen sich an.

Eine prall gefüllte Saison 2016/17 gab Intendant Benedikt Stampa bei der Jahres-Pressekonferenz in Dortmund bekannt. Die neue Spielzeit soll die Hörgewohnheiten „wieder einmal auf die Probe“ stellen: „Das Dortmunder Programm zählt zu den spannendsten innerhalb der großen nationalen und internationalen Konzerthäuser.“

Andris Nelsons wird Nachfolger von Yannick Nézet-Séguin als Dortmunder Exklusivkünstler und dirigiert das Royal Concertgebouw Orchestra, das Philharmonia Orchestra, die Wiener Philharmoniker und das Gewandhausorchester Leipzig.

Dem Dirigenten Teodor Currentzis und Geigerin Patricia Kopatchinskaja sind je eigene Porträts gewidmet. Kirill Petrenko eröffnet die Saison mit dem Bayerischen Staatsorchester, Thomas Hengelbrock dirigiert das „Rheingold“, Cecilia Bartoli singt Rossinis „Cenerentola”, Riccardo Chailly führt sein neues Orchestra Filarmonica della Scala nach Dortmund und der Jazzpianist Michael Wollny lädt ein auf eine Jazz-Zeitinsel.

Für die RuhrResidenz der Berliner Philharmoniker tun sich die Philharmonien in Essen und Dortmund zusammen. Sir Simon Rattle kommt mit seinem Orchester zu einem der letzten Gastspiele seiner Amtszeit ins Ruhrgebiet und leitet vier Konzerte mit Werken von Gustav Mahler und György Ligeti, darunter dessen Oper „Le Grand Macabre“. „Dies ist nicht nur eine der komischsten Opern aller Zeiten“, so Simon Rattle, „sondern auch eines der originellsten und manchmal geradezu hinreißend schönsten Stücke des 20. Jahrhunderts.

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