Ensemble Mosaik. Foto: Sandra Schuck
Ensemble Mosaik. Foto: Sandra Schuck

Konzerte, Klanginstallationen, Performances

Elektroakustische Musik und Klangkunst beim Berliner Festival KONTAKTE '19.

Die Akademie der Künste veranstaltet mit KONTAKTE '19 die dritte Ausgabe ihrer internationalen Biennale für Elektroakustische Musik und Klangkunst vom 25. bis zum 29. September am Standort Hanseatenweg. An fünf Tagen präsentieren rund 120 Künstlerinnen und Künstler mehr als 70 Werke und 20 Uraufführungen und lassen ein facettenreiches Spektrum der aktuellen Tendenzen in der elektroakustischen Musik erleben. Im Fokus des Programms stehen dabei neue Produktionen, die sich ins Performative öffnen und spartenübergreifend Klang, Installation, Performance, Choreografie oder Theater vereinen und sich durch ihre Suche nach neuen Formaten der Kommunikation und Partizipation auszeichnen. Vielfältige Konzerte, Klanginstallationen, Performances, Künstlergespräche und Filme lassen die Akademie der Künste zum musikalischen Experimentallabor und Begegnungsort für Künstlerinnen und Künstler, Fachleute, Musikliebhabende und Musikinteressierte werden. KONTAKTE '19 bildet den abschließenden Höhepunkt des diesjährigen Monats der zeitgenössischen Musik in Berlin.

In Berlin verankerte Initiativen

Im Fokus des Festivals stehen in diesem Jahr in Berlin verankerte Initiativen, die auf internationale Zusammenarbeit und Austausch setzen. Dazu gehören das vom ensemble mosaik vergebene Förderstipendium 2019 „Progetto Positano“ (Freitag, 27.9., 20 Uhr), ein Konzert des Kammerensembles Neue Musik KNM Berlin mit Musikerinnen aus Shanghai (Donnerstag, 26.9., 20 Uhr) und der T.I.T.O.-Marathon mit einem Line-up aus 14 der derzeit weltweit spannendsten Turntablisten, der am Tag des Berlin-Marathons den Ausklang von KONTAKTE '19 bildet (Sonntag, 29.9., 13–23 Uhr).

Zu den Höhepunkten gehören auch die Premiere des letzten Teils der Musiktheater-Trilogie Stadt Land Fluss von Daniel Kötter und Hannes Seidl und, erstmals in Deutschland, ein neues Projekt des französischen Objekttheaterkünstlers Laurent Bigot. Weitere Programmpunkte sind u. a. zwei szenische Produktionen von Helmut Oehring, immersive Performances von Thomas Ankersmit und Francisco López sowie neue Arbeiten von Chengbi An, Beatriz Ferreyra, Hanna Hartman, Mesías Maiguashca, Robin Minard, Caspar Johannes Walter. Zum Festival-Auftakt spielt das Ensemble Garage Kompositionen aus der Umgebung des Feedback Studios Köln im Dialog mit zeitgenössischen Kompositionen.

KONTAKTE '19 ist ein Projekt der Akademie der Künste und wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa und die Ernst von Siemens Musikstiftung.

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