Latonia Moore. Foto: Kilponen
Latonia Moore. Foto: Kilponen

Konzertantes Opernfest in Dortmund

Mit der Oper Edgar von Puccini kommt die Sängerin Latonia Moore nach Dortmund. Die Aufführung im Rahmen des Festivals Klangvokal im Konzerthaus wird vom WDR Chor und Funkhausorchester mitgestaltet.

Latonia Moore ist die Aida vom Dienst, zwischen New York und Zürich, zwischen Hamburg und Dallas. Auch  Musikfreunden, die nicht in der Oper zu Hause sind, könnte die 1979 geborene Afroamerikanerin bekannt sein: Sie hat den Sopranpart in der Aufnahme von Mahlers zweiter Symphonie gesungen, die Gilbert Kaplan 2003 für die Deutsche Grammophon aufgenommen hat.

Am 28. Mai tritt die Sängerin, die auch mit Gospel und Jazz aufwuchs, im Konzerthaus Dortmund auf. Dieses Gastspiel ist gleich doppelt interessant, weil es nicht nur diese Sängerin in die Mitte Deutschlands bringt, sondern zudem eine selten gespielte Oper eines "der" Openkomponisten schlechthin zu Gehör bringt: Giacomo Puccinis "Edgar".

Opernfreunden dürfte das Werk in der Regel - wenn überhaupt - dann durch die wunderbare Aufnahme mit Renata Scotto und Carlo Bergonzi aus dem Jahr 1977 bekannt sein. In Dortmund erklingt allerdings die Urfassung, wie das Konzerthaus annonciert. Für Opernfreunde ebenfalls bemerkenswert dürfte der Auftritt des Tenors Kristian Benedikt sein, der vor allem als Otello gefragt ist. Für einen Abend wird Dortmund eine der spannendsten Opernstädte Deutschlands, wenn die Aufführung hält, was sie auf dem Papier verspricht.

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