Foto: Carl Bechstein Stiftung
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Klavierbauer unterstützt Pianisten

Die Carl Bechstein Stiftung vergibt zehn Stipendien an junge Pianistinnen und Pianisten im Gesamtwert von 120.000 Euro.

Junge Pianisten und Pianistinnen sind von der Coronapandemie besonders betroffen. Gerade Solistinnen und Solisten verdienen ihren Lebensunterhalt vor allem durchs Konzertieren, was im letzten Jahr und bis heute fast nicht möglich gewesen ist. Aus diesem Grund hat die Carl Bechstein Stiftung entschieden, 2021 zehn Jahres-Stipendien zu vergeben, die monatlich mit 1.000 Euro dotiert sind.

Das Stipendium richtet sich an berufseinsteigende Pianisten und Pianistinnen in pandemiebedingten finanziellen Notlagen. Sie sollten unter dreißig Jahre alt sein, einen abgeschlossenen Masterabschluss im Fach Klavier vorweisen und ihren Hauptwohnsitz seit mindestens zwei Jahren in Deutschland oder Österreich haben bzw. deutsche oder österreichische Staatsbürger sein. Die jungen Pianistinnen und Pianisten werden aufgefordert, in einem persönlichen Bewerbungsschreiben ihre aktuelle Situation zu schildern und Einblick in ihre künstlerische Tätigkeit zu geben. Bewerbungsschluss ist der 1. März 2021.

„In den letzten elf Monaten mussten durch die Pandemie zig Konzerte, Festivals und Wettbewerbe abgesagt werden", sagt Gregor Willmes, Mitglied des Vorstands der Carl Bechstein Stiftung. „Das führte dazu, dass gerade Berufseinsteigende Probleme haben, ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Sie haben keine regelmäßigen Einnahmen, können in der Regel nicht von Erspartem leben und haben Schwierigkeiten, ihre Karriere aktuell weiter zu entwickeln. Diese jungen Künstlerinnen und Künstler möchten wir unterstützen."

 www.carl-bechstein-stiftung.de.

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