Mariss Jansons. Foto: Peter Meisel
Mariss Jansons. Foto: Peter Meisel

Karl Amadeus Hartmann-Medaille für Mariss Jansons

Ein weiterer Schritt, den Verlust von Mariss Jansons zu verarbeiten: Der BR ehrt ihn posthum.

Zu Ehren von Mariss Jansons, der am 1. Dezember 2019 verstorben ist, bringen Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Zubin Mehta am Mittwoch, 15. Januar 2020, in der Philharmonie im Münchner Gasteig Gustav Mahlers Symphonie Nr. 2 (Auferstehungssymphonie) zur Aufführung. Als Solistinnen konnten Golda Schultz (Sopran) und Gerhild Romberger (Alt) gewonnen werden. Im Rahmen des Konzertes verleiht das Symphonieorchester des BR seinem langjährigen Chefdirigenten posthum die Karl Amadeus Hartmann-Medaille. Das Konzert wird live im Internet übertragen.

Mariss Jansons, von 2003 bis 2019 Chefdirigent von Symphonieorchester und Chor des Bayerischen Rundfunks, hätte am 14. Januar 2020 seinen 77. Geburtstag gefeiert.

Im Rahmen dieses Konzerts wird das Symphonieorchester des BR seinem langjährigen Chefdirigenten posthum die Karl Amadeus Hartmann-Medaille verleihen – eine Ehrung, die das BRSO an menschlich wie künstlerisch herausragende Dirigenten vergibt, die das Orchester nachhaltig geprägt und unterstützt haben.

Das Orchester betont: "Unsere Verbundenheit mit dem warmherzigen Menschen und bedeutenden Dirigenten Mariss Jansons und unser großer Dank sollen damit nochmals in besonderer Weise zum Ausdruck gebracht werden."

Karl Amadeus Hartmann hatte 1945 die Konzertreihe musica viva gegründet, die nach ihm benannte Medaille wurde bisher an Eugen Jochum, Rafael Kubelík und Sir Colin Davis sowie an Leonard Bernstein überreicht. Mariss Jansons ist damit erst die fünfte Persönlichkeit, der das BRSO die Hartmann-Medaille verleiht. Ursprünglich war die Verleihung an Mariss Jansons für den 14. Mai geplant.

Videostream auf www.br-klassik.de/concert

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