Pianist Vikingur Olafsson. Foto: Ari Magg
Pianist Vikingur Olafsson. Foto: Ari Magg

Island hören in Berlin

Das Konzerthaus am Gendarmenmarkt gestaltet ein kleines Island-Festival.

Vier Tage für einen kleinen Einblick in die vielfältige Musikszene der Vulkaninsel im hohen Norden Europas: Jazzer, Multi-Instrumentalisten, Streicher mit Björk-Songs, Singer-Songwriter, isländischer Schubert und Artist in Residence Víkingur Ólafsson als Solist mit dem Iceland Symphony Orchestra.

Multiinstrumentalistin und Sängerin Jófríður Ákadóttir steht hinter dem Projekt JFDR und hat in Avantgarde-Superstar Björk einen großen Fan. Amiina tauschen Streichinstrumente mühelos mit Metallophon oder Ukulele und spielen Minimalistic, Electro und Neo-Klassik – hier zum Stummfilm „Fântomas" (1913). Die Streicher des Ensembles Wooden Elephant lassen „Homogenic", das Album von Islands Nationalikone Björk aus dem Jahr 1997, einmal ganz anders klingen. Pianist Ólafur Arnalds und seine traumartigen elektronischen Sequenzen füllen längst große Konzertsäle. Sóley und weitere Singer-Songwriter erinnern an die Komponistin Jórunn Viðar (1918 – 2017), deren Lieder in Island jeder mitsingen kann.

Islandfest im Konzerthaus Berlin, 14. - 17. November.

www.konzerthaus.de

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