Hans Gál. Foto: Privat
Hans Gál. Foto: Privat

Hans Gál: Die heilige Ente

Das Theater Heidelberg bringt die erfolgreiche Oper des von den Nazis vertriebenen Komponisten erstmals nach 1933 komplett auf die Bühne.

Die lange zu Unrecht in Vergessenheit geratene Oper »Die heilige Ente« des von den Nationalsozialisten vertriebenen Komponisten Hans Gál kommt am 7. März auf die Bühne des Theaters und Orchesters Heidelberg. Die Premiere wird von Deutschlandfunk Kultur in Kooperation mit dem SWR aufgezeichnet und live übertragen (Liveübertragung Deutschlandfunk Kultur am 07.03. ab 19.05 Uhr, Sendung SWR 2 am 24.05. ab 20.03 Uhr).

Hans Gáls Oper »Die Heilige Ente« wurde zuletzt 1933 von rund zwanzig verschiedenen Bühnen gespielt, bis die Aufführungen der Werke jüdischer Komponisten von den Nationalsozialisten verboten wurden.

Wenige Stunden vor der Premiere in Heidelberg am Samstag, 7. März, 17.00 Uhr findet im Alten Saal ein Podiumsgespräch mit der Tochter des Komponisten Eva Fox-Gál statt. Eva Fox-Gál ist eine profunde Kennerin des umfangreichen kompositorischen Werkes ihres Vaters und steht der Hans Gál Gesellschaft vor.

»Die Heilige Ente« wird in der Inszenierung von Sonja Trebes am 7. März, 19.30 Uhr im Marguerre-Saal Premiere feiern, die musikalische Leitung hat Dietger Holm inne.

www.theaterheidelberg.de

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