Die Elbphilharmonie in Hamburg. Bild: Maxim Schulz
Die Elbphilharmonie in Hamburg. Bild: Maxim Schulz

Hamburg öffnet Konzertsäle

Elbphilharmonie und Laeiszhalle können rund ein Drittel der Publikumskapazität nutzen.

Nach der offiziellen Senatsverkündung vom 30. Juni, die wieder Veranstaltungen in geschlossenen Räumen zulässt, kann das Konzertprogramm für den Start der Konzertsaison 2020/21 im September konkretisiert werden. Unter Beachtung der Abstandsregeln von 1,5 m können die Konzertsäle in Elbphilharmonie und Laeiszhalle zu rund einem Drittel ihrer Publikumskapazität genutzt werden. Mit 620 Plätzen im Großen Saal entspricht die Kapazität der Elbphilharmonie nahezu der zulässigen Maximalzahl von 650 Personen pro Veranstaltung. Bei den meisten bisher veröffentlichten Konzerten kommt es zu Umbesetzungen und Programmänderungen, zahlreiche Termine werden verdoppelt, so dass zwei Konzerte an einem Abend stattfinden können.

Das NDR Elbphilharmonie Orchester bestreitet die Eröffnungskonzerte unter seinem Chefdirigenten Alan Gilbert. Vom 1. bis 5. September gelangen in sieben Konzerten alle Symphonien von Johannes Brahms zur Aufführung, jeweils ergänzt durch Violinkonzerte von Sergej Prokofjew (Solisten: Lisa Batiashvili und Leonidas Kavakos).

In den Konzertsälen der beiden Häuser können bei Beachtung aller Vorschriften zu Abstands- und Hygieneregelungen etwa ein Drittel der Plätze belegt werden. Das entspricht im Großen Saal der Elbphilharmonie 620 Besuchern. Im Großen Saal der Laeiszhalle werden 550 Besucher in die Konzerte kommen können, im Kleinen Saal der Elbphilharmonie sind es 125 und im Kleinen Saal der Laeiszhalle 170.

Generell sind in den Gebäuden Abstandsregeln von 1,50 m einzuhalten, zusätzlich gilt auf allen Laufwegen die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Auf den Plätzen im Saal und in den Foyers besteht keine Maskenpflicht.

Aufgrund von Reisebeschränkungen der Künstler und Abstandsregelungen auf der Bühne wird es bei einem Großteil der bisher angekündigten Veranstaltungen zu Umbesetzungen und Programmänderungen kommen. Zudem werden auch neu programmierte Ersatzveranstaltungen angeboten. Um einer maximalen Anzahl von Besuchern den Veranstaltungsbesuch zu ermöglichen, werden zahlreiche Konzerte zweimal nacheinander gespielt. Die Künstler geben beispielsweise Konzerte um 18.30 Uhr und um 21 Uhr.

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