Gustavo Gimeno. Foto: Anne Dokter
Gustavo Gimeno. Foto: Anne Dokter

Gustavo Gimeno mit Spagat über den Atlantik

Gustavo Gimeno, Chefdirigent des Orchestre Philharmonique du Luxembourg, hat zusätzlich die Position des Musikdirektors des Toronto Symphony Orchestra angenommen.

Die Philharmonie und das Orchestre Philharmonique du Luxembourg teilen mit, dass ihr Chefdirigent Gustavo Gimeno zum Musikdirektor des Toronto Symphony Orchestra (TSO) ab der Saison 2020/21 ernannt wurde. Nach erfolgreichen internationalen Debuts beim Los Angeles Philharmonic und dem Mariinsky Orchestra – und nur ein Jahr nach seinem Amerika-Debut mit dem Cleveland Orchestra – sei diese Berufung nicht nur eine besondere Anerkennung der Leistungen des jungen spanischen Dirigenten: Gustavo Gimeno schaffe damit auch eine Verbindung zweier Institutionen mit herausragenden Education-Angeboten und öffne der Philharmonie Luxembourg so Türen für neue Kollaborationen.

Das TSO als eines der traditionsreichsten Orchester des amerikanischen Kontinents war seit seiner Gründung vor mehr als 80 Jahren Vorreiter im Bereich der Programmation für junges Publikum und offeriert genau wie die Philharmonie Luxembourg bis heute ein umfangreiches und tonangebendes Education-Programm. Gustavo Gimeno bringt seine Freude über das Potential seines neuen Engagements auf den Punkt: „Mit zwei Orchestern auf beiden Seiten des Atlantiks so eng zusammenarbeiten zu dürfen, ist eine große Bereicherung. Beide Musikwelten aktiv und so intensiv erleben zu können, eröffnet mir, aber auch den Orchestern neue Horizonte.“

Nach seiner Vertragsverlängerung mit dem OPL bis 2022 im vergangenen Jahr hat Gimeno soeben gemeinsam mit Leonidas Kavakos mit Konzerten in Luxembourg und Köln die Saison 2018/19 eröffnet und bereitet nun konzertante Aufföhrungen von Giuseppe Verdis Rigoletto am 03. Oktober im Théatre de Champs Elysées in Paris und am 05. Oktober in der Philharmonie Luxembourg vor.

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