Trotz Netrebko: So voll wird es nicht, wenn die Semperoper wieder aufmacht. Bild: Klaus Gigga
Trotz Netrebko: So voll wird es nicht, wenn die Semperoper wieder aufmacht. Bild: Klaus Gigga

Große Oper als Kammermusik

Anna Netrebko wirkt mit in den coronakompatiblen Don Carlos Vorstellungen der Semperoper.

Mit Star-Aufgebot begrüßt die Semperoper Dresden ihr Publikum am Freitag, den 19. Juni 2020, zurück in ihrem Haus. An vier aufeinanderfolgenden Abenden ist Anna Netrebko gemeinsam mit ihrem Tenor-Gatten Yusif Eyvazov sowie mit Elena Maximova, Mariya Taniguchi, Alexandros Stavrakakis, Sebastian Wartig und Tilmann Rönnebeck in der konzertanten Reduktion von Giuseppe Verdis Oper »Don Carlo« zu erleben. Die auf ausgewählte Arien und -ensembles konzentrierte Aufführung wird in einer kammermusikalischen Fassung von Musikern der Sächsischen Staatskapelle Dresden unter der Musikalischen Leitung von Johannes Wulff-Woesten gespielt.

Das gesamte »Aufklang!«-Programm sieht neben zwei konzertanten Lieder- und Arienabenden mit Mitgliedern des Solistenensembles unter den Titeln »Leidenschaft« und »Lieblingslieder« am Wochenende des 4. und 5. Juli auch einen außerordentlichen Aufführungsabend am 27. und 28. Juni 2020 sowie ein Beethoven-Sonderkonzert der Sächsischen Staatskapelle unter der Musikalischen Leitung ihres Chefdirigenten, Christian Thielemann, am 11. Juli 2020 vor.

 

 

 

 

 

 

»Aufklang! Don Carlo«

Konzertante Höhepunkte aus Giuseppe Verdis Oper

Freitag, 19. Juni 2020, um 20 Uhr in der Semperoper

Weitere Vorstellungen am 20., 21., 22. Juni 2020 jeweils um 19 Uhr

Mit Anna Nebtrebko, Elena Maximova, Mariya Taniguchi, Yusif Eyvazov, Tilmann Rönnebeck, Alexandros Stavrakakis, Sebastian Wartig sowie Damen und Herren des Sächsischen Staatsopernchores Dresden

Es spielen die Musiker der Sächsischen Staatskapelle Dresden: Robert Lis (Violine), Simon Kalbhenn (Violoncello), Andreas Wylezol (Kontrabass), Andreas Kißling (Flöte), Sebastian Römisch (Oboe), Volker Hanemann (Englischhorn), Jobst Schneiderat (Harmonium) unter der Musikalischen Leitung von Johannes Wulff-Woesten (Klavier).

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