Gregory Porter baut Rekord in Jazz-Charts aus

Schon 19 Mal hat Gregory Porter bislang die 2006 gestarteten Offiziellen Deutschen Jazz-Charts angeführt - so häufig wie niemand sonst.

Mit seinem neuen Album „All Rise“ baut er diesen Rekord nun aus und hebt sich ein weiteres Mal an die Spitze der Hitliste. Der US-Superstar, der seine Aufnahmen in Los Angeles, London und Paris einspielte, wird von drei Frauen begleitet: Vormonatssiegerin Norah Jones („Pick Me Up Off The Floor”) rutscht an die zweite Stelle, Pianistin Johanna Summer („Schumann Kaleidoskop“) klettert von fünf auf drei, Saxofonistin Nubya Garcia („Source“) debütiert auf Platz vier.

Bill Frisell ist nicht nur ein begnadeter Jazz-Gitarrist, sondern hat im Laufe seiner fast 40-jährigen Karriere auch Folk-, Pop-, Country- und Filmmusik gemacht, zum Beispiel zu Streifen wie Wim Wenders „Das Millionen Dollar Hotel“ oder Gus Van Sants „Forrester - Gefunden!“. Seine neue CD „Valentine“ ist nun wieder ein waschechtes Jazz-Werk geworden, das Rang fünf der Genre-Chart erreicht. Weitere New Entries legen Sängerin Bettye LaVette („Blackbirds“, elf), Multiinstrumentalist Idris Ackamoor mit seinem Ensemble The Pyramids („Shaman!”, 13) und das Ulf Wakenius Trio („Taste of Honey”, 16) hin.

Die Offiziellen Deutschen Jazz-Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Basis der monatlichen Top 20-Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern.

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