Landrätin Anita Schneider (stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats Stadttheater Gießen GmbH), Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz (Vorsitzende des Aufsichtsrats Stadttheater Gießen GmbH), Simone Scherr, Angela Dorn (Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst). Bild: Rolf K. Wegst
Landrätin Anita Schneider (stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats Stadttheater Gießen GmbH), Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz (Vorsitzende des Aufsichtsrats Stadttheater Gießen GmbH), Simone Scherr, Angela Dorn (Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst). Bild: Rolf K. Wegst

Gießen bekommt neue Intendantin

Im Sommer 2022 übernimmt Simone Sterr in Gießen. Sie hat sich mit Ann-Christine Mecke beworben, die den Bereich Musiktheater leiten wird.

Mit der Entscheidung für Simone Sterr, die derzeit geschäftsführende Dramaturgin und Leiterin des Schauspiels am Theater Bremen ist, und der Dramaturgin für Musiktheater an der Staatsoper Wien, Ann-Christine Mecke, haben sich die Gießener Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz und Landrätin Anita Schneider für zwei langjährig ausgewiesene Theatermacherinnen entschieden, die beide für Ensembletheater, Innovation und Internationalität stehen.

Simone Sterr stellte im Pressegespräch die wesentlichen Punkte vor, die sie ab 2022 am Stadttheater umsetzen möchte. So eine Stärkung der festen Ensembles in allen Sparten und den Ausbau von festen Solisten im Musiktheater: „Feste Ensembles haben eine große identifikatorische Bedeutung, nach außen in der Beziehung zum Publikum, aber auch innerhalb der Mitarbeiterschaft. Menschen, die eine Meinung haben und die Stimme erheben, bringen das Theater voran.“

Ebenso betonte sie ihren Führungsstil mit den Worten: „Es kann nicht sein, dass wir auf der Bühne die Systeme kritisch hinterfragen und hinter den Kulissen Macht und Herrschraftstrukturen von vorgestern fortschreiben“.

Nach Ausschreibung der Intendanz im Dezember 2019 ging die erfreulich hohe Anzahl von 72 größtenteils hoch qualifizierter Bewerbungen ein: Interesse, diese verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen, bekundeten die Vielzahl an KandidatInnen alleine, aber auch 12 verschieden große, unterschiedlich strukturierte Teams warfen ihren Hut in den Ring. 12 Frauen bewarben sich alleine um die Intendanz, sieben weitere in Teams.

 

 

          

 

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