Staatskapelle Berlin unter Daniel Barenboim mit Thomas Quasthoff (vorne rechts) im Gedenk- und Benefizkonzert für Auschwitz. Bild: Peter Adamik
Staatskapelle Berlin unter Daniel Barenboim mit Thomas Quasthoff (vorne rechts) im Gedenk- und Benefizkonzert für Auschwitz. Bild: Peter Adamik

Geld erspielt für das "Nie wieder!"

Benefizkonzert zum 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz: Erlös von 50.000 Euro geht an die Auschwitz-Birkenau Stiftung.

Bei dem Benefizkonzert zum 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz, das am 27. Januar in der Staatsoper Unter den Linden stattfand, wurde ein Erlös von 50.000 Euro erreicht, der der Auschwitz-Birkenau Foundation zugutekommt. Die 2009 vom ehemaligen polnischen Außenminister und Auschwitz-Überlebenden Władysław Bartoszewski ins Leben gerufene Auschwitz-Birkenau Foundation verfolgt das Ziel, die Erinnerung an diesen Ort, der zum Inbegriff der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft und des Holocaust geworden ist, dauerhaft wach zu halten. Mit dem Erlös des Benefizkonzerts soll es Jugendgruppen aus der Bundesrepublik Deutschland und den europäischen Nachbarländern ermöglicht werden, sich unmittelbar mit der Geschichte des Konzentrations- und Vernichtungslagers auseinanderzusetzen und das Verantwortungsbewusstsein für alle Mitmenschen im Sinne demokratischer und menschenrechtlicher Werte zu stärken. Auf dem Programm des Gedenkkonzerts standen Arnold Schönbergs »Ein Überlebender aus Warschau« op. 46 mit Thomas Quasthoff als Sprecher und den Herren des Staatsopernchores sowie Ludwig van Beethovens 3. Sinfonie, die »Eroica«. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und Mateusz Morawiecki, Ministerpräsident der Republik Polen, nahmen an dem Gedenkkonzert teil. Sie eröffneten das Konzert mit Grußworten.

Zur Übersicht