Der Vetter aus Dingsda hat im Münchner Gärtnerplatztheater Premiere - und im Internet. Bild: Christian Pogo Zach
Der Vetter aus Dingsda hat im Münchner Gärtnerplatztheater Premiere - und im Internet. Bild: Christian Pogo Zach

Gärtnerplatztheater streamt Premiere von »Der Vetter aus Dingsda«

Die unterhaltsame Operette kommt in einer Neuinszenierung über das Internet.

Am Donnerstag, 17. Dezember, wird eine weitere Premiere live aus dem Staatstheater am Gärtnerplatz übertragen. Die Operette »Der Vetter aus Dingsda« in der Inszenierung von Lukas Wachernig, wird um 19 Uhr kostenfrei auf der Website des Theaters abrufbar sein. Das Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz wird dirigiert von Andreas Kowalewitz.
Er hat eine reduzierte Orchesterfassung erstellt, um den Corona-Schutzmaßnahmen zu entsprechen. Die Handlung: Vor sieben Jahren ist Roderich de Weert in die Fremde, nach »Dingsda« gezogen und hat seine schwer in ihn verliebte Cousine Julia zurückgelassen. Jetzt wird das verwaiste Mädchen volljährig und erbberechtigt – und Roderich hat endlich seine Rückkehr angekündigt! Klar, dass der Plan von Julias raffgierigem Onkel und dessen Gattin, ihr stattdessen ihren Neffen August Kuhbrot als Ehemann anzupreisen, bei der jungen Dame auf keinerlei Gegenliebe stößt. Als aber nach und nach zwei »Fremde« auftauchen, wird das Gefühlsleben aller Beteiligten ganz gehörig auf die Probe gestellt! Nichts weniger als ein Meisterwerk der Berliner Operette gelang Eduard Künneke 1921, zu Beginn der Goldenen Zwanziger, mit der Uraufführung dieser spritzigen Musikkomödie, die den Trend nach Exotismus gehörig auf die Schippe nimmt und dabei mit Ohrwürmern wie »Onkel und Tante, ja das sind Verwandte«, »Ich bin nur ein armer Wandergesell’« und natürlich »Strahlender Mond« aufwartet.

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