Das Gürzenich-Orchester Köln mit François-Xavier Roth in der Philharmonie. Bild: Holger Talinski
Das Gürzenich-Orchester Köln mit François-Xavier Roth in der Philharmonie. Bild: Holger Talinski

Eröffnungskonzert mit Akademisten

Gürzenich-Kapellmeister François-Xavier Roth eröffnet am 8. September die Konzertsaison 2019/20

in der Kölner Philharmonie mit der Symphonie fantastique von Hector Berlioz.

Im Saisoneröffnungskonzert dirigiert Roth auch Octandre von Edgar Varèse, wobei Gürzenich-Solo-Trompeter Simon de Klein zusammen mit sieben Orchesterakademisten auf der Bühne steht. Als Roth vor drei Jahren begann, junge Musiker aktiv in die Arbeit des Gürzenich-Orchesters einzubinden, wurde dank der finanziellen und ideellen Unterstützung der Concert-Gesellschaft Köln 2016/17 die Orchesterakademie ins Leben gerufen. Mit dieser Saison konnte die Anzahl der Akademieplätze von acht auf fünfzehn erweitert werden. Auf diese Weise wird angehenden Profi-Musikern die Gelegenheit geboten, zwei Jahre lang aktiv an den Proben, Konzerten sowie internationalen Tourneen des Gürzenich-Orchesters teilzunehmen.

In seiner 5. Spielzeit rückt Roth mit Berlioz einen französischen Komponisten in den Mittelpunkt, der
ihm persönlich nahesteht: »Berlioz ist einer meiner Lieblingskomponisten, der zu seiner Zeit ein
Künstler der Avantgarde und des Experiments war. Mit seiner Musik überrascht er uns noch heute
und es wird Zeit, dass wir ihn besser kennenlernen!« Das Gürzenich-Orchester, das vor etwas mehr
als 150 Jahren von Berlioz persönlich dirigiert wurde, widmet dem Komponisten einen
Saisonschwerpunkt mit Konzerten in der Kölner Philharmonie, im Kölner Dom sowie in der Kölner
Oper, bzw. deren Ausweichspielstätte.
 

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