Schloss Ambras, Spielstätte der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik. Bild: C. Gaio
Schloss Ambras, Spielstätte der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik. Bild: C. Gaio

Eröffnung der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik

Die 45. Innsbrucker Festwochen der Alten Musik wurden am Vormittag auf Schloss Ambras eröffnet. Am Abend feiert die Oper «Idalma» Premiere.

Die Musik spielte die Hauptrolle bei der feierlichen Eröffnung der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik im Spanischen Saal von Schloss Ambras. Neben Auszügen aus Johann Matthesons «Boris Goudenow», dargeboten vom Ensemble der diesjährigen Barockoper:Jung, schwebten Harfenklänge und berührender Gesang durch den Spanischen Saal, bevor Intendant Alessandro De Marchi gemeinsam mit Musiker*innen des Festwochenorchesters mit einer Ciaccona von Tarquino Merula für den schwungvollen Abschluss sorgte. Für ihn ist es ein besonderer Tag: «Ich freue mich sehr, dass wir heute Abend endlich die Oper 'Idalma' von Bernardo Pasquini, die seit 340 Jahren nicht mehr aufgeführt wurde, mit einem großartigen Sängerensemble und dem Innsbrucker Festwochenorchester präsentieren können.» Dr. Beate Palfrader, Landesrätin für Bildung, Familie und Kultur, begrüßte die geladenen Gäste, unter denen sich hochrangige Politiker, geistliche Würdenträger sowie Vertreter aus Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft befanden. In ihrer Ansprache machte Sie deutlich, dass die Innsbrucker Festwochen mit ihrem Durchhaltevermögen und ihrem hochkarätigen Programm einmal mehr die Relevanz von Kunst und Kultur in diesen Zeiten unterstreichen. Innsbrucks Bürgermeister Georg Willi griff in seinem Grußwort das diesjährige Leitmotiv «Perspektiven» auf und verwies darauf, dass die Festwochen der Alten Musik in Innsbruck den Blick auf die Alte Musik und auch den Blick auf die Stadt verändert haben, da Innsbruck aus dem Blickwinkel der Alten-Musik-Szene eine Weltstadt ist. Landeshauptmann Günther Platter eröffnete die Festwochen mit den Worten, dass die Kunst und Kultur verbindet, Grenzen überwindet und sie die einzige Sprache ist, die auf der Welt jeder versteht. Geschäftsführer Dr. Markus Lutz und Betriebsdirektorin Mag. Eva-Maria Sens freuen sich, «dass die Festwochen auch im 45. Jahr ihres Bestehens als ein Leuchtturm der Alten Musik 'Perspektiven' eröffnen können.» Die Ambraser Schlosskonzerte läuteten die Innsbrucker Festwochen bereits ab dem 13. Juli ein. Nun erwarten die Besucher*innen neben drei szenischen Opernproduktionen in den kommenden Wochen Aufführungen geistlicher Musik, musikalische Darbietungen an öffentlichen Plätzen und vieles mehr. Für musikalische Sternstunden werden u. a. Jakub Józef Orliński, Valer Sabadus, das Café Zimmermann, Il pomo d'oro, I Barocchisti sowie Concerto Copenhagen sorgen. Den traditionell krönenden Abschluss bildet das Finalkonzert des 12. Cesti-Wettbewerbes am 29. August.

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