Mitglieder des Vorstands von L³Musik Stefan Simon, Wolfgang Tiemann, Prof. Heike Arnold-Joppich, Prof. Dr. Heiner Gembris sowie Hochschulrektor Prof. Dr. Thomas Grosse (v. links) feiern Institutsgründung und Einzug in neue Räumlichkeiten der Hochschule. Bild: HfM Detmold/Plettenberg
Mitglieder des Vorstands von L³Musik Stefan Simon, Wolfgang Tiemann, Prof. Heike Arnold-Joppich, Prof. Dr. Heiner Gembris sowie Hochschulrektor Prof. Dr. Thomas Grosse (v. links) feiern Institutsgründung und Einzug in neue Räumlichkeiten der Hochschule. Bild: HfM Detmold/Plettenberg

Ein Leben lang Musik lernen

Die Hochschule für Musik Detmold gründet ein Weiterbildungsinstitut für lebenslanges Lernen in der Musik (L³Musik) - Angebot für Laien und Profis.

Mit Beginn des Wintersemesters 2019/2020 nimmt an der Hochschule für Musik Detmold ein neues Institut für künstlerische und pädagogische Weiterbildung die Arbeit auf. Es trägt den Titel „Zentrum für lebenslanges Lernen in der Musik" (L³Musik). Die Gründungsidee stammt von Hochschulrektor Prof. Dr. Thomas Grosse, der sich seit seinem Amtsantritt mit dem Gedanken getragen hat, das Thema lebenslanges Lernen auch für Musikberufe weiterzuverfolgen. Das Institut hat seinen Sitz in der Garten­straße 20 in Detmold im neu geschaffenen "Zentrum Musiklernen". Das Angebot richtet sich an eine breite Zielgruppe aus musikinteressierten Laien und Profis. Erste Angebote laufen seit Mitte September 2019. Im Portfolio enthalten sind u. a. ein Sprechtraining für Lehrerinnen und Lehrer, ein Workshop zum Thema PR und Marketing für klassisch ausgebildete Musikerinnen und Musiker. Darüber hinaus besteht für musik­alische Amateure die Option, erneut an kammermusikalischen Projekten mit Studierenden der Hochschule teilzunehmen. In Kooperation mit dem Institut für Begabungsforschung in der Musik der Universität Paderborn erhalten Interessierte darüber hinaus die Chance, in einem Seminar zum Thema Jazz zu forschen.

„Das Institut basiert auf der Idee, dass Lernen als lebenslanger Prozess die berufliche Praxis stets begleiten muss", so Grosse. In den künstlerisch-pädagogischen Berufs­feldern seien die Anforderungen vielfältiger geworden. Das Wissen, das Studierende im Laufe ihres Studiums erwerben, reiche kaum mehr für die Dauer eines kompletten Berufslebens aus. Die Folge sei ein steigender Bedarf an Weiterbildung, auf den die Hochschule mit der Gründung von L³Musik reagiere. „Darüber hinaus wird die Hochschule ihrem Gesetzes­auftrag mehr gerecht", führt Grosse weiter aus und verweist dabei auf § 54 des Kunsthochschulgesetzes, in dem Weiterbildung als Aufgabe der Hochschulen festgeschrieben ist.  
 
www.hfm-detmold.de/l3musik

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