Placido Domingo. Foto: Kaori Suzuki
Placido Domingo. Foto: Kaori Suzuki

Domingo in Berlin

Intendant Matthias Schulz hat zu den Auftritten von Plácido Domingo an der Staatsoper Unter den Linden am 16. und 19. Januar eine Erklärung abgegeben.

Die Erklärung des Intendanten der Staatsoper Unter den Linden im Wortlaut: »Selbstverständlich nehmen wir jeden Vorwurf sexueller Belästigung sehr ernst. Die Sicherheit meiner Mitarbeiter*innen sowie der Künstler*innen hat zu jedem Zeitpunkt oberste Priorität. In diesem konkreten Fall halten wir an den Auftritten von Plácido Domingo, der sich bei uns am Haus immer vorbildlich verhalten hat, fest und sehen keine ausreichende Grundlage für eine Vorverurteilung und dafür, den seit langem gültigen Vertrag zu brechen. Die Leitung des Hauses ist sich hier einig und es wurden zahlreiche Gespräche mit Personalvertreter*innen und Mitarbeiter*innen dazu geführt, mit der uneingeschränkten Erkenntnis, Plácido Domingo auftreten zu lassen. Dem Vorstand des Vereins Pro Quote Bühne biete ich ein zeitnahes, persönliches Gespräch an, um ihre wichtigen Anliegen in der richtigen Form zu diskutieren«.

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