Dolce Vita für die Meistersinger

Mit Dolce Vita war Jonas Kaufmann im Fernsehen und auf der Waldbühne. Den Verkauf des Albums hat es angekurbelt. Daniel Hope schafft es dank PR-Maschinerie auch in die Charts. Und auch Bayreuths Meistersinger finden Gehör.

Auch in ihrem zweiten Jahr wird Barrie Koskys Inszenierung von Richard Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg" frenetisch gefeiert. Die kritische Auseinandersetzung mit dem 150 Jahre alten Werk ist noch bis Ende August bei den Bayreuther Festspielen zu sehen. Parallel erobert der Mitschnitt aus 2017 den dritten Platz der Offiziellen Deutschen Klassik-Charts, ermittelt von GfK Entertainment. In der Hauptrolle spielt Wagner-Spezialist Michael Volle. Mozart-Fans können sich gleich über zwei Highlights freuen: Die Wiedereinsteiger Daniel Hope und das Zurich Chamber Orchestra treten ihre „Journey To Mozart" auf Rang vier an; Yannick Nézet-Séguin und Rolando Villazón überzeugen mit „Mozart: La clemenza di Tito" neu an achter Stelle. Einen ungewohnten Mix aus Barockmusik und Jazz haben Rolf Lislevand und das Concerto Stella Matutina („Nuove Invenzioni") parat, die ihr Improvisationstalent auf Position elf unter Beweis stellen.An der Spitze geht es sommerlich zur Sache. Jonas Kaufmanns „Dolce Vita" steht nun vor dem „Sommernachtskonzert 2018" von Valery Gergiev und den Wiener Philharmonikern. Komponist Max Richter („The Blue Notebooks") zieht sich von der ersten an die fünfte Stelle zurück. Die Offiziellen Deutschen Klassik-Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Basis der monatlichen Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern.

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