Pianist Zhora Sargsyan. Foto: Kohei Hirotsu
Pianist Zhora Sargsyan. Foto: Kohei Hirotsu

Radiokonzert beim DLF

Der armenische Pianist Zhora Sargsyan gibt sein Radiodebüt mit Werken von Beethoven, Brahms, Chopin, Liszt und Ravel sein Debüt beim Deutschlandfunk.

Der aus Armenien stammende Pianist Zhora Sargsyan springt in dieser Woche für den britischen Pianisten Martin James Bartlett ein, der aus aktuellem Anlass leider nicht nach Berlin anreisen kann. Sein Konzert wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Am Donnerstag, dem 15. April ab 20.03 Uhr ist das Debüt-Konzert mit Zhora Sargsyan im Programm von Deutschlandfunk Kultur zu hören, mit Werken von Ludwig van Beethoven, Johannes Brahms, Frédéric Chopin, Franz Liszt und Maurice Ravel. Zhora Sargsyan wurde 1994 in Jerewan (Armenien) geboren und begann sein Klavierstudium zunächst an der Musikhochschule seiner Heimatstadt. Seit 2014 studiert er in der Klasse von Prof. Klaus Hellwig an der Universität der Künste in Berlin. Er wurde schon früh Preisträger verschiedener renommierter Wettbewerbe, darunter der Long-Thibaud-Crespin-Wettbewerb in Paris, der Artur-Schnabel-Wettbewerb in Berlin und der Anton-Rubinstein-Wettbewerb in Düsseldorf.

Seitdem entfaltet er sowohl solistisch als auch kammermusikalisch eine rege Konzerttätigkeit, u.a. mit der Geigerin Natalia Prishepenko. Ein weiteres „Debüt" feiert die Zusammenarbeit der Konzertreihe „Debüt im Deutschlandfunk Kultur" mit dem Studiengang Tonmeister der Universität der Künste Berlin, durch die die Aufzeichnung dieses Konzertes am Dienstag ermöglicht wird. Dr. Christine Anderson, künstlerische Leiterin der Konzertreihe: „Konzerte zu organisieren ist in dieser Zeit nicht einfach. Vieles muss kurzfristig umgeplant werden. Umso mehr freue ich mich, dass unsere Kooperations-Anfrage an die Universität der Künste Berlin so positiv aufgenommen wurde. Durch eine Sondergenehmigung der Kanzlerin des Hauses, Frau Dr. Ulrike Prechtl-Fröhlich, dürfen wir den wunderbaren Joseph-Joachim-Saal für unser Radiokonzert ohne Publikum nutzen. Und durch die Kooperation mit der Abteilung Tonmeister der UdK erhalten zwei Masterstudierende die Chance, einen Mitschnitt des Klavierabends unter professionellen Rahmenbedingungen zu realisieren – inklusive des Zeitdrucks bei der Fertigstellung der Sendefassung. Eine Zusammenarbeit, bei der alle Seiten nur gewinnen können."

Prof. René Möller vom Studiengang Tonmeister der UdK Berlin: „Vortragsabende, Konzertreihen, Schauspiel, Oper – die UdK ist im ,Normalbetrieb' eine der größten Kulturveranstalterinnen Berlins. Derzeit ist alles anders. ,Betont' – das Label der UdK – verantwortet die medialen Aktivitäten der Fakultät Musik und betreibt die UdK-eigene Mediathek. Die Möglichkeit, das ,Debüt im Deutschlandfunk Kultur' auszurichten, bedeutet für uns einerseits mediale Wahrnehmung als Kulturort auch in Corona-Zeiten und darüber hinaus die wunderbare Chance für Tonmeisterstudierende, auch ihrerseits ein ,Debüt' zu bestreiten und ihr Können im professionellen Umfeld zu präsentieren. Wir freuen uns sehr auf diese Zusammenarbeit."

Donnerstag, 15. April 2021, 20.03 Uhr
im Programm von Deutschlandfunk Kultur
Aufzeichnung vom 13. April aus dem Joseph-Joachim-Konzertsaal der UdK Berlin
In Kooperation mit dem Studiengang Tonmeister*in der Universität der Künste Berlin
 
Zhora Sargsyan, Klavier
 
Johannes Brahms: Acht Klavierstücke op. 76
Ludwig van Beethoven: Sonate Nr. 7 D-Dur, op. 10/3
Frédéric Chopin: Ballade Nr. 4 f-Moll, op. 52
Komitas: „Garuna" („Der Frühling")
Maurice Ravel: Jeux d'eau
Franz Liszt: Mephisto-Walzer Nr. 1

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