Foto: Archiv
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CLARA SCHUMANN

Zum 200. Geburtstag von Clara Schumann. Eine Würdigung.

Franz von Lenbach fertigt 1878/79 ein Porträt von Clara Schumann an – da hat die Pianistin schon fünfzig Bühnenjahre hinter sich. Das Bild bleibt dicht am Modell: Da sind die von Schatten umlagerten Augen, die kräftige Nase, die Kerbe im markanten Kinn. Im Unterschied zu den Zeichnungen und Lithografien der jungen und ganz jungen Clara wird hier nichts verlieblicht, nichts beschönigt; die sich rasch entwickelnde Fotografie hat längst auf die Malerei zurückgewirkt. Anders als in den meisten Daguerreotypien, die viele Sekunden stocksteifes Posieren erfordern, sieht Claras Gesicht lebendig, nahbar aus. Ihre enorme Willenskraft ist da zu ahnen, die Autorität, der Pragmatismus.

Den ganzen Artikel lesen Sie in der Ausgabe August 2019.

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