Vielleicht darf schon am 13. Mai wieder Publikum in die Bayerische Staatsoper. Bild: Wilfried Hösl
Vielleicht darf schon am 13. Mai wieder Publikum in die Bayerische Staatsoper. Bild: Wilfried Hösl

Christian Gerhaher als King Lear

Die Bayerische Staatsoper zeigt die Oper von Aribert Reimann - wahrscheinlich sogar vor Publikum. Auch das Theater am Gärtnerplatz steht vor der Wiederöffnung.

Aribert Reimanns Oper "Lear" feiert am Sonntag, 23. Mai, Premiere. Unter der musikallischen Leitung von Jukka Pekka Saraste und in einer Inszenierung von Christoph Marthaler gibt Bariton Christian Gerhaher sein Rollendebüt als König Lear. Sollte der Inzidenzwert für München weiterhin unter 100 bleiben, gehen am kommenden Montag, 17. Mai 2021, ein Drittel der verfügbaren Plätze für die Premiere in den Verkauf.
Die Vorstellung am 30. Mai wird in Kooperation mit BR KLASSIK live auf STAATSOPER.TV und BR KLASSIK CONCERT übertragen und ist ab dem 1. Juni als Video-on-Demand für 30 Tage kostenfrei abrufbar. Vielleicht darf schon am 13. Mai wieder Publikum in die Bayerische Staatsoper: Die Bayerische Staatsoper plant, am Donnerstag, 13. Mai, nach mehr als einem halben Jahr ohne Saalpublikum, wieder ihre Pforten für Zuschauerinnen und Zuschauer zu öffnen. Auf dem Programm steht eine konzertante Vorstellung des ersten Aufzugs von Richard Wagners Die Walküre. Bis Ende Mai folgen eine weitere Walküre, Vorstellungen des Bayerischen Staatsballetts, die Wiederaufnahme von Franz Lehárs Operette Schön ist die Welt - Reimanns "Lear."

Wiederaufnahme des Spielbetriebes am Gärtnerplatztheater ab 14. Mai 2021

Das Staatstheater am Gärtnerplatz hat einen Spielplan ab dem 14. Mai 2021 erarbeitet. Umfassende und erprobte Hygienerichtlinien sorgen dabei für größtmögliche Sicherheit des Publikums. Diese Maßnahmen werden ab einer 7-Tage-Inzidenz über 50 ergänzt durch Schnelltests, die vor Einlass in das Theater nachgewiesen werden müssen.

Die erste Vorstellung wird am Freitag, 14. Mai um 19.30 Uhr die Oper »Eugen Onegin« von Peter I. Tschaikowsky sein. Die Titelpartien singen Mária Celeng als Tatjana und Matija Meić als Eugen Onegin.
Es folgt am Sonntag, 16. Mai um 18 Uhr die Uraufführung der Oper »Schuberts Reise nach Atzenbrugg« von Johanna Doderer in der Inszenierung von Staatsintendant Josef E. Köpplinger.
Die Uraufführung von »Undine – ein Traumballett« von Choreograf und Ballettdirektor Karl Alfred Schreiner musste ebenfalls bereits mehrfach verschoben werden, am 19. Mai um 19.30 Uhr ist nun die Premiere angesetzt.

Mit dem Broadway-Musical-Hit »Non(n)sens« von Dan Goggin in der Inszenierung von Staatsintendant Josef E. Köpplinger folgt am Samstag, 22. Mai eine weitere Premiere. Die himmlische Komödie, die gewissermaßen der Vorläufer des berühmten »Sister Act« ist, kam 1985 in New York heraus und wurde dort neun Jahre am Stück gespielt.

Die Operette »Der Vetter aus Dingsda« in der Inszenierung von Lukas Wachernig wird am 3. Juni um 19.30 Uhr Premiere vor Publikum feiern, nachdem die Vorpremiere von Eduard Künnekes spritziger Musikkomödie bereits im Live-Stream zu erleben war.

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