Ira Givol und Melanie Froehly vom Fest für Alte Musik Köln. Bild: Sonja Werner
Ira Givol und Melanie Froehly vom Fest für Alte Musik Köln. Bild: Sonja Werner

Cellist und Gambist Ira Givol

Die Kölner Gesellschaft für Alte Musik hat den Cellisten Ira Givol zum künstlerischen Leiter für das Kölner Fest für Alte Musik 2020 berufen.

Als Kammermusiker ist der 1979 in Tel Aviv geborene und in Brüssel lebende Ira Givol sowohl auf dem modernen Cello als auch auf dem Barock-Cello und der Viola Da Gamba aktiv. Der ehemalige Schüler von Hillel Zori, Frans Helmerson, Lawrence Lesser und Rainer Zipperling ist Absolvent der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Er tritt als Solist mit verschiedenen Orchestern auf. Als Mitglied des Tel Aviv Trio gewann er mehrere internationale Wettbewerbe. Er spielte Kammermusikkonzerte in den großen Konzerthäusern wie der Berliner Philharmonie, dem Wiener Konzerthaus, dem Kennedy Center Washington und dem Concertgebouw Amsterdam. Zudem ist Givol Gründer der 64 things show, dazu seit 2009 festes Mitglied des Barockensembles Il Gardellino Belgien und seit 2013 im Orchester Geneva Camerata. Mélanie Froehly, Geschäftsführerin von zamus und Kölner Gesellschaft für Alte Musik e.V., freut sich zusammen mit dem KGAM-Vorstand auf eine kreative und inspirierende Zusammenarbeit. Denn mit Ira Givol wurde ein junger, international vernetzter und gleichzeitig mit der Kölner Szene vertrauter Künstler gefunden, der dem renommierten Festival zum 10-jährigen Jubiläum in 2020 neue Impulse verleihen möchte. Das 10. Kölner Fest für Alte Musik wird vom 21. bis 29. März 2020 stattfinden.

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