Dirigent David Robertson. Foto: Chris Lee
Dirigent David Robertson. Foto: Chris Lee

Capell-Compositeur Aribert Reimann

David Robertson (Foto) führt mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden u. a. Musik von Aribert Reimann auf.

Mit den »Neun Stücken für Orchester« präsentiert die Sächsische Staatskapelle Dresden im 4. Symphoniekonzert am 10., 11. und 12. November 2019 erstmals in dieser Spielzeit ein Werk des Capell-Compositeurs Aribert Reimann. David Robertson, der zuletzt im April 2016 ans Pult der Staatskapelle trat, dirigiert im zweiten Konzertteil Béla Bartóks einaktige Oper »Herzog Blaubarts Burg« als konzertante Aufführung. Die Partie der Judith übernimmt dabei die Mezzosopra­nistin Elena Zhidkova; den Herzog Blaubart interpretiert Matthias Goerne.

Der Berliner Aribert Reimann ist in der Saison 2019/2020 Capell-Compositeur der Sächsischen Staatskapelle Dresden. 1936 in eine von Musik geprägte Familie geboren, studierte er später Komposition bei Boris Blacher und Ernst Pepping sowie Klavier bei Otto Rausch. Mit gerade einmal 22 Jahren machte er sich als Korrepetitor einen Namen und begleitete Sängergrößen wie Dietrich Fischer-Dieskau. 1983 wurde er zum Professor für Liedinterpretation an die Berliner Hochschule der Künste berufen. Neben zahlreichen Ehrungen und Auszeichnungen wurde ihm 2018 der deutsche Theaterpreis DER FAUST für sein Lebenswerk verliehen. Seine Neun Stücke für Orchester, mit denen Reimanns Residenz in Dresden im 4. Symphoniekonzert eröffnet wird, ist von der Lyrik Paul Celans inspiriert, die hier allerdings rein musikalisch aufgelöst wird.

 

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