All Rise von Gregory Porter bleibt erfolgreich. Bild:Universal
All Rise von Gregory Porter bleibt erfolgreich. Bild:Universal

Blue Notes im Sixpack

Die Jazz-Charts bilden wieder viele Spielarten des Jazz ab.

2019 feierte das legendäre US-Label Blue Note Records sein 80-jähriges Bestehen; vor einigen Tagen widmete ihm der Fernsehsender 3sat eine preisgekrönte Dokumentation. Nun stürmen gleich sechs Blue Note-Produktionen in die Offiziellen Deutschen Jazz-Charts, ermittelt von GfK Entertainment. Während Götz Alsmanns „L.I.E.B.E.“ und Gregory Porters „All Rise“ der Hitliste an zweiter und neunter Stelle erhalten bleiben, sind vier Vinyl-Ausgaben legendärer 60er-Jahre-Platten erstmals dabei: „Speak No Evil“ (Wayne Shorter, sieben), „Byrd In Flight“ (Donald Byrd, acht), „Tender Moments“ (McCoy Tyner, zehn) und „Song For My Father“ (Horace Silver, 13).

Zwei weitere Kultwerke erfahren dank einer LP-Neuveröffentlichung verstärkte Aufmerksamkeit: Sarah Vaughans selbstbetiteltes Durchbruchs-Album (16) und Nina Simones „I Put A Spell On You“ (17). Der kubanische Pianist Ramón Valle („Inner State“) rundet auf Platz 20 die Riege an New Entries ab. Ganz oben reißen Till Brönner & Bob James („On Vacation“) die Krone an sich, während Melody Gardot („Sunset In The Blue“) Bronze holt.

Die Offiziellen Deutschen Jazz-Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Basis der monatlichen Top 20-Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Händlern.

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