Sarah Nemtsov. Foto: Rut Sigurdardóttir
Sarah Nemtsov. Foto: Rut Sigurdardóttir

Berliner Ultraschall

Das von rbbKultur und Deutschlandfunk Kultur veranstaltete Festival für neue Musik bringt 13 Ur- und Erstaufführungen, u. a. von Sarah Nemtsov (Foto).

"Ultraschall Berlin" wirft in seiner 22. Ausgabe vom 15. bis 19. Januar 2020 einen Blick auf zentrale Strömungen und wesentliche Entwicklungen der aktuellen Musikszene. Das von rbbKultur und Deutschlandfunk Kultur gemeinsam veranstaltete Festival für neue Musik stellt dabei insgesamt 13 Ur- und Erstaufführungen Werken der jüngeren Vergangenheit gegenüber, die in aktuellem Kontext neu beleuchtet werden. Uraufführungen von Clara Iannotta, Sarah Nemtsov, Dai Fujikura oder Gordon Kampe stehen neben "Klassikern" des Repertoires von Sofia Gubaidulina oder Helmut Lachenmann.

Um eine Dimension erweitert wird Musik, wenn sie auf Szene und Leinwand trifft: Kaj Duncan David und Thomas Fiedler mit Kommando Himmelfahrt setzen sich in ihrem elektronischen Musiktheater "Also sprach Golem" mit der Herausforderung durch eine übermächtige Künstliche Intelligenz auseinander. Und Sarah Nemtsov korrespondiert in ihrem Werk "Mountain & Maiden" mit einem neuen Stummfilm von Shmuel Hoffman und Anton von Heiseler.

Neben unterschiedlichsten Ensembleformationen wie dem Trio Accanto oder dem Black Page Orchestra sind ungewöhnliche Kombinationen wie das Minguet Quartett mit dem Blockflötisten Jeremias Schwarzer oder das Trio POING mit der Sängerin und Komponistin Maja Ratkje zu erleben. Drei Konzerte in großer Orchesterbesetzung werden vom Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter Marc Albrecht und Johannes Kalitzke und vom Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter Brad Lubman gestaltet. Die Veranstaltungen von Ultraschall Berlin finden im Haus des Rundfunks, im Radialsystem V, im Heimathafen und erstmals in der Akademie der Künste im Hanseatenweg statt.

Ultraschall Berlin im Dialog und auf Sendung

Sämtliche Festivalkonzerte werden von Gesprächen mit den beteiligten Künstlern begleitet. Die UltraschallReporter, Schüler und Studierende im Alter von 15 bis 24 Jahren, berichten auch in diesem Jahr von ihren Proben- und Konzerteindrücken. Weitere interessierte junge Journalisten sind noch herzlich willkommen und wenden sich bitte an Julia Kaiser (mail@julia-kaiser.info). Darüber hinaus werden sämtliche Konzerte des Festivals im Radio übertragen, im Deutschlandfunk Kultur oft live oder unmittelbar im Anschluss an das Festival, auf rbbKultur in den Monaten Februar bis April.

 ultraschallberlin.de

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