Corona-Realität: die Berliner Philharmoniker in der leeren Philharmonie. Bild: rbb Kultur
Corona-Realität: die Berliner Philharmoniker in der leeren Philharmonie. Bild: rbb Kultur

Bläser: Mozart, Streicher: Dvorak

Und noch ein Konzertabend aus der Corona-Leere im rbb Fernsehen: Kirill Petrenko dirigiert die Berliner Philharmoniker.

Mit diesem Konzert beschließt Kirill Petrenko seine erste Saison am Pult der Berliner Philharmoniker. Das Konzert wurde am 13. Juni in der Philharmonie Berlin aufgezeichnet und ist nun, am Samstag, dem 27. Juni, um 23.30 Uhr im rbb Fernsehen zu sehen. Die Berliner Philharmoniker haben sich für das Serenaden-Konzert in zwei komplementäre Ensembles aufgeteilt. Erst treten die Bläser mit Mozart auf, dann folgen die Streicher mit Dvořák. So kommen fast alle Orchesterinstrumente in gebotenem Abstand auf die Bühne. Beide Stücke des Programms sind Serenaden und damit sommerlich leichte Kost aus der Tradition des Musizierens unter freiem Himmel. Allerdings haben sie auch sinfonische Dimensionen. Nicht umsonst heißt die mit sieben Sätzen ungewöhnlich lange Serenade von Mozart auch "Gran Partita". Die Serenade von Dvořák entstand kurz vor den Slawischen Tänzen und zeigt den gerade mit einem Stipendium ausgestatteten Komponisten in unbeschwerter Aufbruchsstimmung. Auch dieses Konzert fand Corona-bedingt ohne Publikum statt. Durch den Abend führt rbbKultur-Moderatorin Petra Gute. Das Programm: Antonín Dvořák: Serenade für Streicher op. 22 Wolfgang Amadeus Mozart: Serenade Nr. 10 B-Dur, KV 361 - "Gran Partita" Das Konzert ist nach der Ausstrahlung 30 Tage in der ARD Mediathek abrufbar.

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