Foto aus der Vor-Corona-Zeit: Die Preisträger 2019 mit Pavel Gililov. Bild Dan Han
Foto aus der Vor-Corona-Zeit: Die Preisträger 2019 mit Pavel Gililov. Bild Dan Han

Beethoven-Klavier-Wettbewerb Bonn

DIe Bewerbungsphase für die International Telekom Beethoven Competition Bonn 2021 hat begonnen. Pianisten können sich ab sofort bis zum 14. Mai 2021 für den Klavierwettbewerb vom 2. bis 11. Dezember 2021 bewerben.

In Bonn haben die Vorbereitungen auf die neunte Ausgabe der International Telekom Beethoven Competition begonnen. Der internationale Klavierwettbewerb, der alle zwei Jahre in Bonn stattfindet und von der Deutschen Telekom AG veranstaltet wird, soll im nächsten Jahr vom 02. bis 11. Dezember 2021 stattfinden. Der Wettbewerb möchte hiermit ganz bewusst ein Zeichen setzen, auch in der durch die Corona-Pandemie geprägte Zeit, die Nachwuchsförderung unter talentierten Pianisten fortzusetzen. Die Nähe zu einem der weltweit größten Telekommunikationskonzerne ist da von großem Vorteil. „Wir haben den gesamten Bewerbungsprozess bereits seit vielen Jahren vollständig digitalisiert. Alle Bewerbungsunterlagen werden online eingereicht. So schaffen wir nicht nur transparente und gleiche Bedingungen für alle, sondern haben gleichzeitig ein absolut pandemiesicheres Verfahren“, erklärt Prof. Pavel Giliov, Vorsitzender der Jury.

Bewerberinnen und Bewerber reichen neben der Anmeldung über die wettbewerbseigene Homepage Videomaterial eines festgelegten Repertoires aus der Vorrunde ein. Eine Auswahlkommission entscheidet anschließend über die Zulassung von 28 Teilnehmern zum Wettbewerb im Dezember. Dieses Mal sitzen neben Prof. Pavel Gililov, Jurypräsident und künstlerischer Leiter des Wettbewerbs, auch Jingge Yan, ehemaliger erster Preisträger der Beethoven Competition und Dozent am Mozarteum Salzburg, sowie Jinsang Lee, Mitglied im Beethoven-Trio Bonn, in der Auswahlkommission.

Bewerbungen zur 9. Wettbewerbsausgabe sind ab sofort bis zum 14. Mai 2021 möglich. Die Ausschreibung richtet sich an Pianistinnen und Pianisten aller Staaten, die zum Zeitpunkt der Competition zwischen 18 und 32 Jahre alt sind. Die Bewerbung erfolgt über www.telekom-beethoven-competition.de. Dort finden sich detaillierte Angaben zum Repertoire des Wettbewerbs und zu den Anmeldebedingungen.

Zum Wettbewerb selbst erwarten die Teilnehmer eine hochkarätige Jury mit zahlreichen Musikerpersönlichkeiten: So haben Fumiko Eguchi aus Japan, Leslie Howard aus Australien, Yoheved Kaplinsky aus den USA ebenso zugesagt wie Marian Lapšanský (Slowakei) und Jacques Rouvier (Frankreich). Komplementiert wird die Jury durch Konstantin Scherbakov (Russland), Yaara Tal (Israel) und Daejin Kim (Südkorea), der außerdem das Beethoven Orchester Bonn im Finale dirigieren wird.

Die Erstplatzierten des Wettbewerbs erhalten Preisgelder im Gesamtwert von über 70.000 Euro. Dabei entfallen 30.000 Euro an den ersten Preisträger, 20.000 Euro an den zweiten Gewinner und 10.000 Euro an den Drittplatzierten.

Zudem werden zahlreiche Sonderpreise im Gesamtwert von über 10.000 Euro vergeben:
- Publikumspreis für die beste Interpretation eines Klavierkonzertes im Finale
- Sonderpreis Kammermusik, gestiftet vom Beethoven Trio Bonn
- Beethoven-Haus-Preis (Favorit des Saalpublikums im Semifinale)
- Deutsche Telekom StreamOn Beethoven Award (Favorit des Live-Stream Publikums)
- Beste Interpretation eines zeitgenössischen Werks
- Beste Interpretation eines Werkes von Robert Schumann
- Notenpreise für die drei Finalisten, gestiftet vom Bärenreiter-Verlag

Als künstlerisch sehr bereichernd wurde das 2019 neu konzipierte Kammermusikfinale empfunden: Erneut spielen die hier drei Finalisten, gemeinsam mit Mitgliedern des Beethoven Trio Bonn, eines von Beethovens kompletten Klavier-Trios im Rahmen eines zusätzlichen feierlichen Konzertabends. Das Beethoven Orchester begleitet die Finalisten in der letzten Wettbewerbsrunde bei deren Interpretation eines Beethoven Klavierkonzertes. Neben den Preisgeldern bekommen die Preisträger zahlreiche Möglichkeiten in Solo-Rezitals und als Solisten mit Orchestern weltweit aufzutreten.

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