Oksana Lyniv. Bild: Werner Kmetisch
Oksana Lyniv. Bild: Werner Kmetisch

Bayreuther Festspiele 2021 – Auftakt live in Radio und Videostream

Die Festspiele auf dem Grünen Hügel haben auch 2021 ihren festen Platz im Programm von BR-Klassik.

Im Mittelpunkt steht diesmal die Live-Übertragung der Eröffnungspremiere "Der fliegende Holländer" unter Leitung von Oksana Lyniv am Sonntag, 25. Juli, ab 17.30 Uhr im Radio und im Videostream auf BR-KLASSIK Concert. Am 31. Juli ist im Rahmen des 3satFestspielsommers um 20.15 Uhr eine Aufzeichnung der Premiere im TV zu sehen. "Die Meistersinger von Nürnberg", "Tannhäuser" und "Die Walküre" sind am 26., 27. und 29. Juli jeweils um 18.05 Uhr im Radio zu erleben. Die Festspiele werden begleitet von einem ausführlichen Online-Dossier auf br-klassik.de; hier sind nach Ausstrahlung auch alle Übertragungen auf Abruf verfügbar.

Angesichts der Pandemie sind die ohnehin heiß begehrten Plätze im Bayreuther Festspielhaus in diesem Jahr auf 900 begrenzt. Mit BR-KLASSIK – als jahrzehntelanger Kooperationspartner der Bayreuther Festspiele – sind Opernfans nicht nur bei der Eröffnungspremiere per Radio und Video-Livestream mittendrin im Festspielgeschehen. Darüber hinaus sind auch die Wiederaufnahmen von Richard Wagners "Die Meistersinger von Nürnberg" und "Tannhäuser" sowie die konzertante "Walküre"-Neuproduktion in Kooperation mit dem ARD Radiofestival und der Europäischen Rundfunkunion (EBU) im Radio und in Surround zu erleben.

Debüt nicht nur am Pult

Mit Oksana Lyniv trägt erstmals in der Geschichte der Bayreuther Festspiele eine Frau die musikalische Verantwortung für eine Neuproduktion. Dabei ist insbesondere "Der fliegende Holländer" unter den Arbeitsbedingungen im sehr speziellen Orchestergraben des Festspielhauses keine leichte Aufgabe, denn Wagner hat diese romantische Oper in drei Aufzügen für einen traditionellen Graben ohne Klangdeckel komponiert und instrumentiert.

Ihr Debüt auf dem Grünen Hügel gibt in der Partie der Senta auch Asmik Grigorian; die litauische Sängerin ist seit ihrer Salzburger "Salome" 2018 international gefragt. Dritter im Bunde der Bayreuth-Neulinge ist Regisseur Dmitri Tcherniakov, der seit einigen Jahren an den wichtigsten Opernhäusern inszeniert. In den Rollen des Holländers und des Daland sind mit John Lundgren und Georg Zeppenfeld Sängerpersönlichkeiten zu erleben, die bei den Bayreuther Festspielen bereits vielfach gefeiert wurden.

Unmittelbar im Anschluss an die Eröffnungspremiere präsentiert BR-KLASSIK die traditionelle Kritikerrunde. Bernhard Neuhoff (BR-KLASSIK) diskutiert mit anderen Rezensentinnen und Rezensenten wie Christine Lemke-Matwey ("Die Zeit") und Manuel Brug ("FONO FORUM").

 

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