Die Bamberger Symphoniker bei einem Heimspiel in der Konzerthalle Bamberg. Bild: Andreas Herzau
Die Bamberger Symphoniker bei einem Heimspiel in der Konzerthalle Bamberg. Bild: Andreas Herzau

Bayerischer Staatspreis für die Bamberger

Bayerischer Staatspreis für Musik 2020: Auszeichnungen für Bayerische Künstlerinnen und Künstler.

Fünf Künstlerinnen und Künstler bzw. Musikensembles erhalten den Bayerischen Staatspreis für Musik 2020. Der Bayerische Musikpreis wird vom Bayerischen Staatsminister für Wissenschaft und Kunst verliehen und umfasst alle Sparten der Musik, vom Profibereich bis zur Laienmusik.

Eine Expertenjury unter dem Vorsitz des Münchner Dirigenten Alexander Liebreich, Chefdirigent und Künstlerischer Direktor des Rundfunk-Sinfonieorchesters Prag und Künstlerischer Leiter des Richard-Strauss-Festivals in Garmisch-Partenkirchen, schlägt nach fachlicher Beratung eine Auswahl an geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten vor.

Der Bayerische Staatspreis für Musik 2020 geht in der Kategorie „Professionelles Musizieren“ an die Bamberger Symphoniker - ein Klangkörper von Weltformat, der in einer bayerischen Kleinstadt sein Zuhause findet und weit mehr als das musikalische Zentrum der Stadt und der ganzen Region ist. Denn die Symphoniker sind eines der reisefreudigsten Orchester Deutschlands überhaupt. Die Umstände ihrer Gründung machen die Bamberger Symphoniker zu einem Spiegel der deutschen und der bayerischen Geschichte: In den Nachkriegswirren trafen ehemalige Mitglieder des Deutschen Philharmonischen Orchesters Prag in Bamberg auf Musikerkollegen und gründeten das „Bamberger Tonkünstlerorchester“, kurze Zeit später umbenannt in Bamberger Symphoniker.

Die Jury würdigt das mit Bayern besonders verbundene Profil der Bamberger Symphoniker und schätzt die damit einhergehende enorme Botschaftswirkung für die Kultur in Bayern.

Ein weiterer Staatspreis geht an den Tubisten Andreas Martin Hofmeir (geb. 1978). Er hat enorme Aufmerksamkeit für ein Instrument geschaffen. Er spielt weltweit als Solist und hat als solcher das Repertoire für die Tuba als Soloinstrument etabliert und durch neues Repertoire erweitert, darunter einige Auftragskompositionen und ihm gewidmete Werke. Hofmeir gewann 2005 den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs und 2013 einen ECHO Klassik als „Instrumentalist des Jahres“. Seit 2010 ist er Professor für Tuba an der Universität Mozarteum Salzburg.

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