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BARTÓKS KLAVIERKONZERTE

Mindestens eine Aufnahme von Béla Bartóks drei Klavierkonzerten gehört in jede gute Plattensammlung. Obwohl die Auswahl nicht groß ist, fällt die Wahl schwer.


Eine persönliche Bemerkung zu Beginn: Im Konzertsaal begegnete mir Bartóks Musik zum ersten Mal, als in den frühen Nachkriegsjahren Monique Haas aus Paris nach Hamburg kam, um in der Laeiszhalle, die damals noch schlicht Musikhalle hieß, zusammen mit dem im Herbst 1945 gegründeten NWDR-Sinfonieorchester unter Hans Schmidt-Isserstedt das dritte Klavierkonzert zu spielen – es war wohl eine der ersten deutschen Aufführungen. Wir, eine Gruppe junger Musikstudenten, waren damals schwer beeindruckt, und wir waren uns schnell einig, dass wir an diesem Abend eine „Neue Musik“ kennengelernt hatten, die ein tolles Modell für die Zukunft abgäbe.

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