Felix Klieser. Bild: Maike Helbig
Felix Klieser. Bild: Maike Helbig

Barock-Arien und Blockbuster

Hornist Felix Klieser schiebt sich in den Charts elegant zwischen John Williams und das Wiener Neujahrskonzert.

„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte", lautet ein bekanntes Sprichwort. Auch Felix Klieser verzichtet gänzlich auf Textelemente - und präsentiert seine „Baroque Arias For Horn" stattdessen „Beyond Words". Gemeinsam mit dem Zürcher Ensemble CHAARTS Chamber Artists liefert der ohne Arme geborene Hornist, der sein Instrument mit den Zehen bedient, in den Offiziellen Deutschen Klassik-Charts auf Rang zwei eine Gala-Vorstellung ab. Nur die Filmmusik-Klänge von John Williams, Anne-Sophie Mutter und den Wiener Philharmonikern („John Williams In Vienna") kommen derzeit besser an.

Die Wiener Philharmoniker wirbeln noch ein weiteres Mal die von GfK Entertainment ermittelte Genre-Hitliste durcheinander - und zwar auf dem Bronzeplatz, wo sie das „Neujahrskonzert 2021" zum Besten geben. Stargeiger Daniel Hope sieht ebenfalls doppelt: Während seine neu erschienene CD „Schnittke: Works For Violin And Piano" (mit Alexey Botvinov) auf Position fünf debütiert, kehrt das Lockdown-Experiment „Hope@Home" an neunter Stelle zurück. Die ägyptische Sopranistin Fatma Said („El Nour", vier) sowie das von Gastdirigent René Jacobs geleitete Freiburger Barockorchester („Beethoven: Missa solemnis, Op. 123", neu auf sieben) setzen zusätzliche Akzente.

Die Offiziellen Deutschen Klassik-Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Basis der monatlichen Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Händlern.

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