Lang Lang. Bild: Verde Yang
Lang Lang. Bild: Verde Yang

Bach unter Lang Lang

Bachs Goldberg-Variationen sind der Goldstandard der barocken Variationsmusik - und werden nun auch standesgemäß mit der Goldmedaille der Offiziellen Deutschen Klassik-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, gewürdigt.

Die neueste Interpretation des Klassikers stammt von niemand Geringerem als Lang Lang, der gleich zwei Varianten zum Besten gibt. „Bach: Goldberg Variations" bringt dem Starpianisten das achte Nummer-eins-Album in der Genre-Hitliste ein. Ein „Encounter" der besonderen Art ermöglicht Igor Levit. Der Klaviervirtuose möchte musikalische Begegnungen in einer Zeit erschaffen, die den persönlichen Kontakt erschwert hat. Das durch seine Erfahrungen während des Lockdowns geprägte Doppelalbum debütiert auf Rang zwei sogar noch vor Jonas Kaufmanns „Selige Stunde" (drei). Dank „Beethoven: Complete Piano Sonatas" (fünf) und „Goldberg Variations - The Goldberg Variations, BWV 988" (19) ist Levit insgesamt drei Mal in der Top 20 platziert.
Aus Estland, Italien, der Schweiz und Island stammen die weiteren Neuzugänge im Monat Oktober. Dirigent Paavo Järvi und das hr-Sinfonieorchester/Frankfurt Radio Symphony („Franz Schmidt: Complete Symphonies") starten an achter Stelle, Pianist Ludovico Einaudi („Einaudi (Un)Discovered") eine Position dahinter, Opernsängerin Regula Mühlemann und das Kammerorchester Basel („Mozart Arias II") auf Rang zwölf und der 2018 verstorbene Komponist Jóhann Jóhannsson („Retrospective II") postum auf dem letzten Platz.
Die Offiziellen Deutschen Klassik-Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Basis der monatlichen Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Händlern.

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