Camille Schnoor. Bild: Hagen Schnauss
Camille Schnoor. Bild: Hagen Schnauss

Authentizität und Wandlungsfähigkeit

Der Bayerische Kunstförderpreis 2020 geht an die Sängerin Camille Schnoor.

Der Bayerische Kunstförderpreis in der Sparte »Darstellende Kunst« geht in diesem Jahr an Camille Schnoor. Sie ist seit der Spielzeit 2016 I 2017 im Ensemble des Staatstheaters am Gärtnerplatz, wo sie u. a. als Julie in der Uraufführung der Oper »Liliom«, Donna Elvira (»Don Giovanni«), Mimì (»La bohème«) und Hanna Glawari (»Die lustige Witwe«) zu hören war. Gerade gab sie ihr umjubeltes Rollendebüt als Tatjana in Tschaikowskys Oper »Eugen Onegin«.

Kunstminister Bernd Sibler betont: »Die diesjährigen Preisträgerinnen bestechen durch ihre authentische Bühnenpräsenz, ihre unglaubliche Wandlungsfähigkeit, ihre eindringlichen Stimmen und ihr bewegendes Spiel. In ihren Rollen konfrontieren sie uns mit Verlust, Reue und Zerbrechlichkeit, aber auch Eigensinn, Stärke und Leidenschaft. Mit dem Kunstförderpreis möchten wir dieses facettenreiche Talent würdigen und den Künstlerinnen für ihre Kunst danken“. »Die Kolleg/innen und Mitarbeiter/innen des Gärtnerplatztheaters gratulieren Camille Schnoor zu dieser Auszeichnung«, freut sich Staatsintendant Josef E. Köpplinger.

Der Freistaat Bayern verleiht jedes Jahr bis zu 16 Kunstförderpreise an Künstler unter 40 Jahre, die über eine abgeschlossene Ausbildung verfügen und sich durch eine außergewöhnliche Begabung auszeichnen. Neben »Darstellender Kunst« sind dies die Sparten »Musik und Tanz«, »Literatur« sowie »Bildende Kunst«. Die ausgezeichneten Künstlerinnen und Künstler werden von einem 12-köpfigen Fachgremium vorgeschlagen. Die Preise für Einzelkünstler sind mit je 6.000 Euro dotiert, für Ensembles mit 10.000 Euro.

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