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08.01.2013 15:32 Alter: 134 days

Pianisten in Bremen


Seit 1990 beginnt in Bremen das neue Jahr mit einer Konzertreihe, die sich die Klaviermusikfreunde regelmäßig rot im Kalender markieren. „Auf schwarzen und weißen Tasten“ heißt sie, veranstaltet wird sie im Bremer Sendesaal und umfasst dieses Jahr drei Konzerte mit jungen, jedoch bereits sehr erfolgreichen Künstlern. Den Beginn macht der aus dem Tessin stammende Francesco Piemontesi (Foto) am 12. Januar. Er wurde unter anderen von Arie Vardi und Alfred Brendel ausgebildet und von Martha Argerich gefördert, die von seinem Spiel „tief beeindruckt“ ist. Neben Klaviersonaten von Mozart und Schubert interpretiert der Schweizer Etüden von Ligeti sowie den Band II von Debussys Préludes.

Die amerikanische Pianistin Claire Huangci bestreitet am 16. Januar den zweiten Abend. Sie studierte beim Horowitz-Schüler Gary Graffman, trat bereits im Weißen Haus auf und präsentiert sich in Bremen mit Beethovens Sonate op. 101, Chopins g-Moll-Ballade sowie Busonis Bearbeitung der Bach’schen Violin-Chaconne und einer Klavierfassung von Tschaikowskys Ballettmusik zu „Dornröschen“.

Den Abschluss des Minifestivals am 19. Januar bildet das Recital von Dejan Lazic. Er arbeitete als Solist mit Dirigenten wie Vladimir Ashkenazy und Kirill Petrenko zusammen und bewies durch seine Klavierfassung des Brahms-Violinkonzerts auch als Arrangeur Qualitäten. Der Kroate ist bekannt dafür, dass er gerne Werke sehr unterschiedlicher Komponisten und Epochen miteinander komponiert. Im Sendesaal stehen Werke von Scarlatti und Bartók im Wechsel auf dem Programm, ergänzt durch Stücke von Carl Philipp Emanuel Bach und Benjamin Britten.

Karten und weitere Informationen erhalten Sie unter Tel. 0421/33 00 57 67 oder www.radiobremen.de.